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3D-Service · Scan & CAD

3D-Scan und CAD in Berlin: vom Objekt zum druckbaren Modell

Du hast ein Bauteil, aber keine Zeichnung? Wir erfassen das Objekt per 3D-Scan oder Vermessung und machen daraus ein sauberes 3D-Modell, das sich drucken, ändern oder weitergeben lässt. Auf Wunsch übernehmen wir nur die Modellierung – oder gleich auch den 3D-Druck in unserer Werkstatt in Berlin-Adlershof.

Scan oder Modell anfragen
Weiße, 3D-gedruckte Daumenorthese mit Luftlöchern und Klettverschluss an einer Hand

Wie wird aus einem Objekt ein druckbares CAD-Modell?

Erfassen, konstruieren, prüfen – in drei Schritten.

1

Erfassen

Wir digitalisieren das Objekt per 3D-Scan oder vermessen es klassisch, zum Beispiel mit dem Messschieber. Oft kombinieren wir beides: Der Scan erfasst die Form, die Messung die Funktionsmaße.

2

Aufbereiten und konstruieren

Ein Scan liefert zunächst ein Netz aus vielen kleinen Dreiecken. Daraus konstruieren wir ein sauberes Modell mit exakten Bohrungen, Passungen und Wandstärken – und verbessern auf Wunsch Schwachstellen des Originals.

3

Prüfen und ausgeben

Wir stimmen das Modell mit dir ab und liefern es im passenden Dateiformat – oder drucken es direkt aus einem Material deiner Wahl.

3D-Scan oder Vermessen – was ist sinnvoller?

Das hängt von Form, Oberfläche und Funktion des Objekts ab.

Ein 3D-Scan spielt seine Stärken bei Freiformflächen aus: Griffe, Gehäuse mit Rundungen, Körperteile oder Kunstobjekte lassen sich kaum mit dem Lineal beschreiben. Prismatische Teile wie Halter, Flansche oder Abdeckungen sind dagegen oft schneller und genauer vermessen und neu konstruiert.

Optische Scanverfahren haben typische Grenzen: Glänzende, transparente oder sehr dunkle Oberflächen, tiefe Hohlräume und sehr filigrane Details sind schwierig zu erfassen. Und ein Scan bildet auch Verschleiß und Verformung des Originals ab. Deshalb messen wir Maße, auf die es ankommt, zusätzlich nach. Wie genau das Ergebnis für dein Objekt wird, besprechen wir nach einer ersten Sichtung.

Welche Dateiformate gibt es – und welches brauchst du?

Über unser Kontaktformular kannst du STL, OBJ, 3MF und STEP direkt hochladen.

FormatArt des ModellsGeeignet für
STLDreiecksnetz, nur Geometrie3D-Druck, Standardformat für fast alle Drucker
OBJDreiecksnetz, optional mit Farb- und Texturdaten3D-Druck, Visualisierung, Scan-Ergebnisse
3MFNetz plus Zusatzinfos wie Einheiten, Farben, Materialien3D-Druck, auch mehrfarbig oder mit mehreren Materialien
STEP (.step/.stp)exaktes CAD-VolumenmodellWeiterkonstruktion in CAD-Programmen, Austausch mit anderen Fertigern

Faustregel: Willst du das Teil nur drucken, reicht STL oder 3MF. Willst du es später selbst ändern oder an andere Fertigungsverfahren weitergeben, ist ein STEP-Modell die bessere Grundlage.

Nur modellieren lassen, ohne Druck?

Auch das ist möglich. Du druckst selbst, arbeitest mit einem anderen Fertiger zusammen oder brauchst das Modell für eine Präsentation? Dann bekommst du von uns nur das 3D-Modell – in dem Format, das wir vorab mit dir abstimmen.

Wofür lohnt sich 3D-Scan und CAD?

Drei typische Anwendungen aus unserer Praxis.

Ersatzteile

Ein Teil ist gebrochen und nicht mehr lieferbar? Aus Original oder Bruchstück rekonstruieren wir das Modell und drucken den Ersatz.

Passform und Anpassung

Halter, Adapter oder Griffe, die exakt an eine vorhandene Form anschließen müssen, entstehen am besten auf Basis eines Scans. Auch bestehende Prototypen lassen sich so digitalisieren und weiterentwickeln.

Orthesen per Smartphone-Video

Für unsere Tierorthese VETorthi nimmt die Tierarztpraxis ein Smartphone-Video der betroffenen Gliedmaße auf. Daraus erstellen wir das 3D-Modell, auf dem die individuelle Orthese konstruiert wird.

Pfote eines weißen Hundes mit grüner, 3D-gedruckter VETorthi-Manschette mit Luftlöchern

Digitale Erfassung von Körperformen

Wie gut sich Scan und CAD ergänzen, zeigen unsere Orthesen-Projekte: Bei der VETorthi wird das Fell vor der Aufnahme angefeuchtet, damit es eng anliegt. Das Video wird in die Think3DDD-Cloud hochgeladen, wir erzeugen daraus ein digitales Modell und konstruieren die Orthese in Abstimmung mit der Praxis.

Auch die Handorthese Orthimale entstand durch digitale Erfassung, CAD-Anpassung und 3D-Druck. Mehr Beispiele findest du unter Projekte & Referenzen.

Häufige Fragen zu 3D-Scan und CAD

Die wichtigsten Antworten rund um Scan, Modell und Dateiformat.

Was kostet ein 3D-Scan mit CAD-Modell?

Das hängt von Größe, Form und gewünschter Genauigkeit ab und davon, ob wir nur scannen oder ein vollständiges CAD-Modell konstruieren. Preis auf Anfrage – du bekommst eine kostenlose Ersteinschätzung.

Welche Dateiformate liefert ihr?

Für den 3D-Druck eignen sich STL, OBJ oder 3MF, für die Weiterkonstruktion in CAD-Programmen STEP. Das passende Format stimmen wir vorab mit dir ab.

Kann ich nur das 3D-Modell bestellen, ohne Druck?

Ja. Wir übernehmen auch nur die Modellierung und liefern dir die Datei, zum Beispiel wenn du selbst druckst oder mit einem anderen Fertiger arbeitest.

Wie genau ist ein 3D-Scan?

Das hängt vom Objekt ab, vor allem von Größe, Oberfläche und Details. Maße, auf die es funktional ankommt, messen wir zusätzlich nach. Was für dein Objekt realistisch ist, sagen wir dir nach einer ersten Sichtung.

Muss ich das Objekt vorbeibringen?

Für eine erste Einschätzung reichen meist Fotos mit Maßangaben. Ob wir das Objekt selbst scannen müssen und wie es zu uns kommt, stimmen wir nach deiner Anfrage ab.

Könnt ihr auch Körperteile für Orthesen erfassen?

Für Orthesen nutzen wir die digitale Erfassung. Bei der VETorthi nimmt die Tierarztpraxis ein Smartphone-Video der betroffenen Gliedmaße auf, aus dem wir das 3D-Modell erstellen.

Du brauchst ein 3D-Modell von deinem Objekt?

Schick uns Fotos mit Maßangaben und beschreib kurz, wofür du das Modell brauchst.

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